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Wir sind zurück aus dem hohen Norden und heute stelle ich Euch nachträglich noch meinen Osterkuchen vor.

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 Ich hatte mir eine Backform, einen Plätzchenausstecher und eine kleine Box mit Farben mit in den Urlaub genommen um den Kuchen schön zu gestalten.
Ich wollte aber keinen „normalen“ Kuchen backen, sondern einen mit Innenleben.
Auf die die Idee brachten mich diese Kuchen . Allerdings habe ich mir kein Tutorial gekauft, sondern einfach ausprobiert :).

Als Grundrezept nahm ich diesmal einen Sandkuchen. Da ich eine kleine Backform dabei hatte, ging ich davon aus, dass mir dafür die halbe Teigmenge reicht.

Uns so begann das DRAMA.

Es war Karfreitag, ich halbierte die angegebene Teigmenge und rührte mir den Teig an, färbte ihn rosa und gab ihn auf ein Backblech. Gebacken habe ich ihn 15 Minuten. Er wurde fest, es ließen sich kleine Osterhasen ausstechen, bis dahin lief alles prima.

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Als sie abgekühlt waren, wollte ich sie in die Backform stellen.

1. Akt: DIE BACKFORM

Die Backform war zu niedrig, die Hasenohren schauten oben raus. Ich mußte mir ein Lösung einfallen lassen, also bastelte ich mir die Form mithilfe von Backpapier höher.

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Nun kam die zweite Teighälfte ran, mit dem Rest der Butter die noch zur Verfügung stand. Ich habe etwas als Boden in die Form gefüllt (Fehler) und die Hasen reingesetzt, dann füllte ich den Teig ein.

2. Akt: ZU WENIG TEIG

Aaargh! Mist, die Hasen waren nicht ganz eingedeckt, egal, ich habe den Kuchen in den Ofen geschoben und gebacken.Was soll ich sagen… Der Teig ging auf, auch der Boden, die Hasen wanderten zuerst nach oben, dann kippten sie um, leider reichte der Teig dennoch nicht sie ganz zu verhüllen. Jetzt stand ich da, Karfreitag, keine Butter mehr, Geschäfte zu, Kuchen doof, Laune unten.

3.Akt: RÜHRTEIG OHNE BUTTER?

Zum Glück hatten wir einen Balken Internetempfang und zum Glück fand ich ein Rührteigrezept ohne Butter und zum Glück hatte ich Marzipan gekauft.
Der Teig wurde gemacht, ein bisschen blau gefärbt, eingegossen (sehr flüssig) und alles wieder ab in den Ofen.

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So sah er dann aus. Mit dem Zahnstocher habe ich mir die Hasenseite makiert

4. AKT: FLÜSSIGFONDANT

Nachdem der Kuchen abgekühlt war, habe ich ihn mit selbstgemachten flüssigen Fondant übergossen (selbstgemacht – im Urlaub und zum 1. Mal – ohne Thermometer – ich weiß nicht, was mich da geritten hat). Mehrere Einstreich- und Gießstunden später hatte der Kuchen eine schöne, feste grüne Hülle die dekoriert werden konnte. ENDLICH! Die Schäfchen kamen zum Einsatz, gekaufte Marzipanrübchen und aus Schokomodelliermasse habe ich den Hasen modelliert. Der kleine Schokokorb ist auch selbst gemacht, die Anleitung gibt es später.

Dann kam Ostersonntag, Spannung pur. Wie sah der Kuchen innen aus? Und schmeckt er denn noch nach 3x backen?

TROMMELWIRBEL! Er wurde angeschnitten und…

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Nicht perfekt, aber der Ansazt ist da. Die Kinder haben sich gefreut, mein Mann und ich auch. Der Kuchen hat sehr gut geschmeckt, war nicht zu trocken. Ich werde nun testen und ausprobieren, wie man so ein Bild noch besser in den Kuchen bekommt.

Lebt Euer Leben! Bunt und kreativ!                                                                Monique

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