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Hallo Ihr Lieben, ich melde mich erst jetzt da bei uns ein kleines bisschen alles mal wieder drunter und drüber gegangen ist in den letzten Monaten.

Momentan müssen wir uns einer neuen Herausforderung stellen die da heißt glutenfrei, eifrei und nussfrei. Unsere Große hat leider ausreichend stark ausgeprägte Unverträglichkeiten und nun hoffen wir nur, dass sich daraus keine echten Allergien entwickeln. Mit Nüssen sind wir ja je her hier ein bisschen vorsichtig da unsere Kleine sensibilisiert ist. So müssen wir jetzt erst mal für einige Wochen bis zu einem Jahr den Ernährungsplan umstellen.

Dank einiger wirklich guten Seiten im Internet, findet man ausreichend Rezepte an denen man sich selbst dann austoben kann. Gerade Brot ist für mich natürlich eine Herausforderung. Ich als Brotbäckerin die immer alles selbst macht.

Dieses Brot habe ich nun zweimal gebacken. Als Grundrezept diente mir von Trudels Blog das Amaranth Brot.

img_2001Glutenfries Hirse – Leinsamen – brot

  • 250 g glutenfreie Mehlmischung (ich habe das frei von Rewe hierfür genutzt)
  • 75 g Hirse fein gemahlen
  • 50 g geschrotete Leinsamen, im Blender noch feiner gemahlen
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 Tl Honig
  • 1/2 Tl gemahlene Flohsamen
  • 1 Tl Salz
  • 1/2 El Apfelessig
  • 1 El Öl (Hanföl, Walnussöl etc.)
  • insgesamt ca. 310 ml Wasser oder Buttermilch

Vorteige herstellen:

Die Hefe mit dem Honig und 50 ml lauwarmen Wasser verrühren und vorgehen lassen. Sie wird schaumig blasig, wenn die Hefe aktiviert ist.

Parallel die fein gemahlenen Flosamenschalen mit dem Leinsamenschrot mischen und gut 150 ml Wasser dazugegeben, so kann beides schon schön vorquellen.

img_1993Die restlichen trockenen Zutaten in eine Teigschüssel geben. Nach ca. 15 minuten ist die Hefe gut aktiviert und auch die Leinsamenmischung ist schon pampig, alles in das mehl geben und langsam kneten. Das restliche Wasser nun schluckweise dazugeben. Der Teig sollte ein zäher Rührteig werden. Das ist seltsam, vor allem, wenn man schon jahrelang Hefteigbrote backt wie ich, aber glutenfreies Mehl braucht tatsächlich deutlich mehr Flüssigkeit.

img_1995Rührt den Teig für gute 10 Minuten, dann gebt ihr ihn in eine gut vorgefette Backform. Achtung! die Form sollte nach oben hin reichlich Platz haben. Diese glutenfreien Teige gehen enorm auf und krabbeln ansonsten aus der Form heraus. Mein erster teig lag zur Hälfte im Backofen, Vorteil dieser Teige – sie kleben nicht und lassen sich einfach aufsammeln. Die Form mit etwas Klarsichtfolie abdecken und warm (30°C) füpr 45-60 Minuten gehen lassen.

img_2015Den Backofen auf 230°C Ober- und Unterhitze vorheizen, eine Schale mit kochendem wasser auf den Ofenboden stellen und das Brot für 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 200°C zurückstellen und weiter 40 Minuten backen. das Brot ist gut, wenn es hohl klingt beim beklopfen.

img_2001 img_2004Frisch gebacken schmeckt das Brot gut, ist recht aber Leinsamenlastig. Ab dem 2. Tag sollte man es toasten. Wie lange es halten würde, kann ich nicht sagen,ich backe lieber kleinere Brote, die dann innerhalb von 2-3 Tagen aufgegessen werden.

Lebt Euer leben! Bunt und kreativ!

Eure Monique

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